Die Mindestbestellmenge legt fest, wie viele Einheiten eines Artikels mindestens bestellt werden müssen. Bestellungen unterhalb dieser Grenze sind in der Regel nicht möglich oder wirtschaftlich nicht sinnvoll. Der Begriff wird oft auch mit MOQ abgekürzt.
Mindestbestellmengen helfen Lieferanten und Herstellern, Produktion, Verpackung und Versand wirtschaftlich zu organisieren. Sehr kleine Bestellungen verursachen häufig hohe Stückkosten und mehr administrativen Aufwand. Die Vorgabe einer Mindestmenge sorgt daher für effizientere Prozesse.
Eine hohe Mindestbestellmenge kann dazu führen, dass Onlineshops grössere Warenmengen einkaufen müssen als kurzfristig benötigt. Das erhöht Lagerbestand und Kapitalbindung, kann aber auch bessere Einkaufskonditionen ermöglichen. Für Sortimentsplanung und Bestandsmanagement ist die Mindestbestellmenge deshalb sehr relevant.
Die Bestellmenge ist die tatsächlich bestellte Anzahl eines Produkts. Die Mindestbestellmenge definiert dagegen die Untergrenze, ab der eine Bestellung überhaupt möglich ist. Jede tatsächliche Bestellmenge muss diese Mindestgrenze also mindestens erreichen.