Was bedeutet GP-ID einfach erklärt?
Die GP-ID ist die eindeutige Kennung, unter der ein Unternehmen beim BAZG als Geschäftspartner geführt wird. Sie wird für die Nutzung digitaler Zollservices im ePortal benötigt und dient dazu, Prozesse, Rollen und Dokumente einem Unternehmen korrekt zuzuordnen.
Wofür wird die GP-ID im Zollprozess verwendet?
Die GP-ID wird verwendet, um Unternehmen in digitalen Zoll- und Dokumentenprozessen zu identifizieren. Sie ist unter anderem relevant für den Dokumentenbezug im Warenverkehr und für Services rund um Passar, etwa beim Zugriff auf Veranlagungsverfügungen oder andere Zollunterlagen.
Was ist der Unterschied zwischen GP-ID und ZAZ-Konto?
Das ZAZ-Konto war bisher vor allem mit der zentralen Abrechnung von Einfuhrabgaben verbunden. Die GP-ID ist dagegen die neue Identifikationsnummer auf Ebene des Geschäftspartners und löst mit der Umstellung auf Passar 2.0 die bisherigen ZAZ-Konten im Handelswarenverkehr ab. Mehrere Konten pro Geschäftspartner sind dabei laut BAZG nicht vorgesehen.
Warum ist die GP-ID für Importeure und Spediteure wichtig?
Für Importeure und Spediteure ist die GP-ID wichtig, weil sie eine zentrale Voraussetzung für künftige digitale Prozesse im Schweizer Zollsystem ist. Unternehmen, die Waren importieren, Dokumente beziehen oder mit Passar arbeiten, sollten ihre Registrierung im ePortal rechtzeitig vorbereiten, da die Ablösung der ZAZ-Konten ab 2026 vorgesehen ist.
Weiterführende Links:
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