Das ZAZ-Konto dient dazu, Einfuhrabgaben in der Schweiz gesammelt über ein zentrales Konto beim BAZG abzurechnen. Das ist vor allem für Unternehmen sinnvoll, die regelmässig Waren importieren und ihre Zollprozesse effizienter organisieren möchten.
Ein ZAZ-Konto vereinfacht die Zollabwicklung, weil Abgaben nicht bei jeder Einfuhr einzeln bezahlt werden müssen. Das Verfahren ist bargeldlos und beschleunigt die Abfertigung, was besonders im regelmässigen Importgeschäft und im grenzüberschreitenden Handel relevant ist.
Nein. Laut BAZG ist ein ZAZ-Konto vor allem für Importeure und Spediteure empfehlenswert, die regelmässig, etwa monatlich, Einfuhren mit Abgaben auf Handelswaren haben. Ohne ZAZ-Konto müssen anfallende Abgaben bei der Einfuhr in der Regel direkt durch den Transporteur oder vor Ort beglichen werden.
Nur noch übergangsweise. Das BAZG informiert, dass die bisherigen ZAZ-Konten im Zuge von Passar 2.0 ab 2026 im Einfuhrbereich durch die Geschäftspartner-ID (GP-ID) ersetzt werden. Für aktuelle Inhalte ist der Begriff daher weiterhin relevant, operativ wird das Modell aber umgestellt.