Du meldest deine Produkte in Seller Central für FBA an und sendest die Ware gemäss den Vorgaben von Amazon an ein Amazon-Logistikzentrum. Dort übernimmt Amazon die Lagerung. Sobald eine Bestellung eingeht, übernimmt Amazon die Kommissionierung, Verpackung und den Versand sowie den Kundenservice und die Retourenabwicklung.
Beim Verkauf über Amazon fallen Verkaufsgebühren an, die von der jeweiligen Produktkategorie abhängen. Die meisten liegen aktuell zwischen 8 und 15 % des Verkaufspreises. Bei FBA kommen Fulfillment-Gebühren hinzu, die sich unter anderem nach Produkttyp, Abmessungen und Gewicht richten, sowie Lagergebühren auf Basis des beanspruchten Lagervolumens. Je nach Nutzung können weitere Gebühren entstehen, beispielsweise für bestimmte Lagerbestands- oder Remissionsleistungen.
Bei FBM organisierst du Lagerung und Versand selbst oder über einen Fulfillment-Partner. Bei FBA lagert Amazon die Ware und übernimmt die operative Bestellabwicklung. Mit FBA können Händler ihren Kunden zudem Prime-Versand für entsprechende Produkte anbieten.
Das hängt unter anderem vom Sortiment, den Margen, dem Bestellvolumen und dem Verkaufskanal-Mix ab. FBA kann beispielsweise interessant sein, wenn Amazon ein wichtiger Vertriebskanal ist und Prime-Versand relevant ist. Bei der Entscheidung sollten Händler insbesondere Verkaufs-, Fulfillment- und Lagergebühren den Kosten alternativer Fulfillment-Modelle gegenüberstellen.
Ja. Beispielsweise können Amazon-Bestellungen über FBA laufen, während Bestellungen aus dem eigenen Onlineshop oder anderen Marktplätzen über einen 3PL-Partner abgewickelt werden. MS Direct unterstützt Multichannel-Setups und bietet unter anderem eine Marktplatzintegration über Tradebyte, über die Marktplatzverkäufe an die Shipping Platform angebunden werden können.